20 Jahre Mauerfall

Nach der Wende, kommt der Wandel

Deutschland feiert ein Jubiläum! Denn im November jährt sich der Fall der Berliner-Mauer zum 20. Mal. Zu diesem bemerkenswerten Termin soll von der „Wohntheke*“ eine „Zwischen“-Bilanz der Ergebnisse für die Großsiedlung Hellersdorf gezogen werden.
Denn „Hellersdorf. Da staunt die Stadt“


Der Anlass
Der 20. Jahrestag des Mauerfalls ist natürlich auch für uns Hellersdorfer Immobilienunternehmen ein besonders denkwürdiges Ereignis. Seit Anfang der 1990erJahre können wir wieder berlinweit zum Wohle vieler Tausender Mieterinnen und Mieter unternehmerisch tätig sein.
Die Stadt Berlin hat eine Aktion „20 Jahre Mauerfall“ gestartet, die besondere Standorte, die den Wandel der letzten 20 Jahre anschaulich verdeutlichen, würdigt. Dazu gehört die Großsiedlung Hellersdorf – das Zuhause der Hellersdorfer Wohntheke. Wir freuen uns, dass mit dieser Aktion einerseits die immensen Leistungen und positiven Veränderungen in Hellersdorf Würdigung finden. Andererseits eröffnet uns die Aktion auch die Möglichkeit, öffentlichkeitswirksam „Danke“ zu sagen. Denn ohne den Fall der Mauer und ohne die deutsche Einheit, ohne die Unterstützung der alten Bundesländer und ohne das Engagement vieler Menschen in den neuen Bundesländern wäre dieser Aufwertungs-Prozess in den Großsiedlungen Ostdeutschlands und somit auch in Hellersdorf nicht vorstellbar.

Die unter ökologischen Gesichtspunkten rundum sanierten, kostengünstigen Wohnungen, die wunderschönen grünen Innenhöfe, die familienfreundliche Infrastruktur mit einem reichhaltigen Angebot an Kindergartenplätzen und Bildungsangeboten sprechen für sich. Nicht zu vergessen, dass es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit ist, sich seine Wohnung auswählen zu können und nicht wie früher „zugewiesen“ zu bekommen. In der Großsiedlung Hellersdorf wohnt man am grünen Rand der Stadt und doch nicht jot.w.d. Die Bewohner sind stolz auf Ihr Zuhause.

Darüber haben wir am 08. Mai 2009 im Rahmen der Aktion des Landes Berlin „20 Jahre Mauerfall“ und einer Pressetour im historischen Bus durch Hellersdorf berichtet und die Jahre ein wenig Revue passieren lassen. Zugleich gab es eine Ausstellung über den meistbenutzen PKW der DDR, den Trabant, und Ausstellungen zu Hellersdorf und der Entwicklung von Großsiedlungen.

Eine „Zwischen“-Bilanz
Es ist kaum möglich für die 20 Jahre nach dem Mauerfall eine umfassende Bilanz zu erstellen, aber auch die besonderen Projekte reichen aus, um die Dimension und Vielfalt der Ergebnisse aufzuzeigen, die vor 20 Jahren noch undenkbar waren, wie zum Beispiel:
- 90 % der Wohnungen, die die Mitglieder der Wohntheke in Hellersdorf besitzen, sind saniert oder umfassend modernisiert! Neue Aufzüge; Balkone; Grundrisse, Wärmedämmung, neue Fenster und eine regelbare Raumtemperatur – davon durfte vor 20 Jahren geträumt werden.
- ein komplett neues Zentrum in der Siedlung mit Cafes und Restaurants, Geschäften und Boutiquen, Hochschulen und Ausbildungszentren, einem Kino, dem Rathaus und vielen neuen interessanten Wohnungen ist entstanden und war in dieser Vielfalt vor 20 Jahren undenkbar.
- Grüne Wohn- und Parklandschaften mit vielfältigen Angeboten für jede Altersgruppe – wenn überhaupt musste dies in Eigenleistung (Subtniks) erfolgen und hätte nie die heutige Qualität erreicht.
- Energieeinsparung und Regenwassernutzung, Photovoltaik- und Solaranlagen, waren vor 20 Jahren noch „Fremdwörter“, zeigen aber heute den Fortschritt und ökologischen Anspruch von Hellersdorf, denn das „Grün“ ist hier zu Hause.

Wir sind stolz auf das Erreichte, ohne zu Verkennen, dass die Zukunft viele neue Anforderungen für uns bereithält!