Gegen Vorurteile – für ein eigenes Urteil!

Wohntheke-Aktion auf dem Alexanderplatz am 27.10.2011

„Gegen Vorurteile – für ein eigenes Urteil!“ Dieses Motto transportierten heute rund 600 aufsteigende Luftballons vom Berliner Alexanderplatz in die gesamte Hauptstadt.






Musikalisch begleitet durch das Jugendsinfonieorchester Marzahn-Hellersdorf stiegen die grünen Ballons der Hellersdorfer Wohntheke in den Berliner Himmel. Ziele der Aktion: Vorurteile über Hellersdorf durch Fakten zu widerlegen und interessierte Bürger zu motivieren, sich ihr eigenes Urteil zum Standort zu bilden.

Falsche Vorurteile gegen Hellersdorf

Täglich begegnen uns Vorurteile. Dies trifft auch auf Meldungen über Hellersdorf zu. Allzu oft gewinnen gängige Vorurteile gegenüber Argumenten. Welche Vorurteile bestehen gegenüber Hellersdorf und warum? Wieso sind Vorurteile so schwer von Fakten zu unterscheiden? Welche Argumente bringen die Wohnungsunternehmen ein, die den Wohnstandort gut kennen?

Dazu gibt es jetzt eine neue Broschüre. Diese setzt sich dezidiert mit den Vorurteilen auseinander. Die Hellersdorfer Wohntheke führt die häufigsten Vorurteile auf und stellt ihnen Argumente gegenüber. Statements von Hellersdorfer Bewohnerinnen und Bewohnern unterstreichen die Normalität des Lebens im Stadtteil. Sie betonen auch sehr persönlich die Vorzüge des Wohnstandortes.
Hellersdorf ist weder grau, langweilig, „0815“ noch unsicher. Hellersdorf ist auch nicht weit ab vom Schuss, wie oft behauptet. Man ist für Berliner Verhältnisse rasch in der Innenstadt und hat gleichzeitig den Vorteil, sehr schnell in der Natur oder im Brandenburger Umland zu sein. Das viele Grün in den Wohnhöfen, die Stadtparks und Naturräume wie z. B. die Weiherkette sind sichtbare Belege dafür, dass Hellersdorf keine „Betonwüste“ ist. Im Gegenteil: die städtebauliche und architektonische Entwicklung sowie die Gestaltung werden auch in der nationalen und internationalen Fachwelt hoch anerkannt.
Hellersdorf zeichnet sich durch eine hohe Wohnzufriedenheit aus. Im Berliner Vergleich hat der Stadtteil günstige Mieten mit den landesweit geringsten Verbrauchskosten für Heizung und Warmwasser. Bei gutem Wohnkomfort bleibt den Bewohnern also nicht nur mehr Geld in der Tasche, sondern die Hellersdorfer verursachen auch nur halb soviel CO2 pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr wie der Berliner Durchschnitt.
In Hellersdorf engagieren sich viele Vereine und Initiativen. Sie sorgen dafür, dass hier engagiertes Leben und nicht „tote Hose“ herrscht, wie vielfach behauptet. Sie stellen für alle Bewohner – insbesondere auch für Kinder und Jugendliche – wichtige und vielfältige Angebote zur persönlichen Entwicklung und Freizeitgestaltung dar.
In Hellersdorf findet man alles, was an Geschäften und Dienstleistungen gebraucht wird. Hervorzuheben sind hierbei die vielen wohnungsnahen Angebote vom Zentrum „Helle Mitte“ bis zu den Wohnquartierszentren, die insbesondere für die älter werdenden Bewohner von zunehmender Bedeutung sind. In Hellersdorf lebt man sicher: Nicht nur gefühlt, wie Ergebnisse von Bewohnerumfragen verdeutlichen, sondern auch tatsächlich wie u. a. Statistiken des Landes Berlin beweisen. Die unter ökologischen Gesichtspunkten rundum sanierten Wohnungen zu moderaten Preisen, die wunderschönen grünen Innenhöfe, die familienfreundliche Infrastruktur mit einem reichhaltigen Angebot an Kindergartenplätzen und Bildungsangeboten sprechen für sich und werden auch zunehmend von Wohnungssuchenden anerkannt.
„Vieles ist in Hellersdorf eben anders als oft dargestellt, geschrieben und kolportiert wird.“, erläutert Herr Karsten Ewert, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Wohntheke und Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Wuhletal eG. „Deswegen ist es so wichtig, kontinuierlich, sachlich und auch selbstbewusst diese Vorurteile zu entkräften. Wir laden alle ein nach Hellersdorf zu kommen und sich ein eigenes Bild zu machen. Damit Vorurteile zukünftig keine Chance mehr haben!“