Preis Soziale Stadt für die Wohntheke

Die Wohntheke wurde gestern mit dem "Preis Soziale Stadt 2012" für ihr Projekt "Hellersdorf. Da staunt die Stadt" ausgezeichnet.

Bei der gestrigen Preisverleihung zum Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2012" im Albert-Schweitzer-Gymnasium in Berlin-Neukölln, wurden zehn herausragende Beispiele sozialen Engagements zur Verbesserung von Nachbarschaften mit einem Preis und zehn weitere Initiativen mit einer Anerkennung. Insgesamt wurden 171 eingereichten Projekten eingereicht. Die prämierten Projekte, darunter das Projekt der Wohntheke: „Hellersdorf. Da staunt die Stadt“, beschäftigen sich unter anderem mit der Förderung von Integration, dem Zusammenhalt durch Stärkung der lokalen Ökonomie, Bildung und Kultur, der direkten Hilfe für benachteiligte Menschen im Quartier sowie dem Miteinander verschiedener Eigentümer in einem Stadtteil.
In der Laudatio der Jury heißt es zum Projekt der Wohntheke:
„Die Jury würdigt, dass es trotz der Konkurrenz der in der Wohntheke zusammengeschlossenen Wohnungsunternehmen selbst in Zeiten mit hohen Leerständen gelungen ist, gemeinschaftlich, vertrauensvoll und gleichberechtigt zusammenzuarbeiten. Das hat die Außen-Wahrnehmung der zweitgrößten Wohnstadt Deutschlands verbessert, zu einem harmonischen Erscheinungsbild im Wohnumfeld wie im Gebäudebestand beigetragen und die abgestimmte Zusammenarbeit der Wohnungswirtschaft mit den unterschiedlichen Akteuren der Gemeinwesenarbeit befördert.
Die bereits zwölf Jahre dauernde Zusammenarbeit ist Beleg für Nachhaltigkeit der Zusammenarbeit und dies ohne staatliche Förderung. Die eingebrachten Mittel stehen in keinem Verhältnis zum „Ertrag“ einer sozial ausgeglichenen und stabilen Bewohnerschaft und gleichzeitig einem gestärkten „Selbstwertgefühls“ der Bewohner.“
Dies ist genau das Ziel der Wohntheke-Mitglieder: Durch Unterstützung vor Ort vorhandener Initiativen und Vereine, durch gemeinsame Aktionen und Events deutlich zu machen, dass Hellersdorf ein ganz normaler Wohnort ist, in dem sich Menschen wohlfühlen, ihren Lebensmittelpunkt und letztendlich Heimat finden.
Der „Preis Soziale Stadt“ ist den in der Wohntheke zusammengeschlossen Wohnungsunternehmen Ansporn und Verpflichtung zugleich, Stadt als niemals fertig anzusehen und sich über ihr „normales“ Geschäft, dauerhaft, verantwortungsvoll, kreativ und gemeinschaftlich für Hellersdorf einzusetzen.

Die Auslober des Preises Soziale Stadt sind: der Deutsche Städtetag, die AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V., der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., die Schader-Stiftung und erstmals auch der Deutsche Mieterbund (DMB) den Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2012" ausgelobt.

Die Dokumentation des Wettbewerbs Preis Soziale Stadt 2012 steht hier zum Herunterladen bereit.
Dokumetation Preis Soziale Stadt 2012
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